Grundsätze und Kriterien der FSC®-Zertifizierung

Im Jahr 2010 erhielt 3A Composites Core Materials als erster Produzent weltweit die FSC®-Zertifizierung, die wir seitdem für unsere beiden Plantagen in Ecuador und PNG beibehalten haben.

Prinzip #1: Einhaltung der Gesetze

Wir halten sämtliche geltende Gesetze, Verordnungen und internationale Verträge, Konventionen und Vereinbarungen, die auf nationaler Ebene ratifiziert sind, ein.

Prinzip #2: Arbeitnehmerrechte und Arbeitsbedingungen

Wir erhalten oder verbessern die soziale und wirtschaftliche Situation aller im Forstbetrieb Beschäftigten.

Prinzip #3: Rechte indigener Völker

Die gesetzlichen und gewohnheitsmässigen Rechte der indigenen Gruppen hinsichtlich Besitz, Nutzung und Bewirtschaftung von Land, Territorien und Ressourcen, die durch Bewirtschaftungsmassnahmen betroffen sind, werden von uns identifiziert und aufrecht erhalten.

Prinzip #4: Beziehungen zur lokalen Bevölkerung

Wir tragen dazu bei, das soziale und wirtschaftliche Wohlergehen der lokalen Bevölkerung zu erhalten oder zu verbessern. Bei allem, was wir tun, versuchen wir, einen positiven Einfluss auf die Gemeinschaften zu nehmen, in denen wir überall auf der Welt vertreten sind. In Ecuador und Papua-Neuguinea führen wir ein Corporate Social Responsibility Programm durch, das sich auf das Verständnis in Sachen Umweltschutz in den Gemeinschaften konzentriert. Ziel ist es, die lokale Bevölkerung bei der Entwicklung einer nachhaltigen Zukunft zu unterstützen und das Bewusstsein für die Bedeutung des Umweltschutzes zu schärfen.

Prinzip #5: Leistungen des Waldes

Wir bewirtschaftet den Wald so, dass durch entsprechende Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen die wirtschaftliche Tragfähigkeit sowie die Fülle der sozialen und ökologischen Leistungen des Waldes langfristig erhalten oder verbessert werden.

Prinzip #6: Auswirkungen auf die Umwelt

Wir erhalten die Ökosystemdienstleistungen und die Umweltgüter des Waldes oder stellen diese wieder her. Negative Umweltauswirkungen durch die Bewirtschaftung werden vermieden, behoben oder abgeschwächt.

Prinzip #7: Management

Wir haben ein Management, das Leitbild und Ziele im Verhältnis zu Umfang, Intensität und Risiko der Bewirtschaftung definiert. Dieses setzten wir basierend auf Monitoring-Ergebnissen um und aktualisieren es, um ein adaptives Management zu fördern. Wir gestalten die damit verbundene Planung und Verfahrensdokumentation so, dass sie in ausreichendem Mass Beschäftigte anleitet, betroffene und interessierte Interessensgruppen informiert und als Grundlage für betriebliche Entscheidungen dienen kann.

Prinzip #8: Monitoring und Bewertung

Wir weisen nach, dass wir die Fortschritte bei der Erreichung von Betriebszielen sowie die Auswirkungen von Bewirtschaftungsmassnahmen und den Zustand des Waldes kontrollieren und auswerten, um adaptives Management umzusetzen. Dies erfolgt im Verhältnis zu Umfang, Intensität und Risiko der Bewirtschaftung.

Prinzip #9: Besondere Schutzwerte

Wir erhalten oder verbessern den Zustand besonderer Schutzwerte im Wald durch die Anwendung des Vorsorgeprinzips.

Prinzip #10: Umsetzung von Bewirtschaftungsmassnahmen

Die Auswahl und Umsetzung von Bewirtschaftungsmassnahmen, die durch oder für uns im Wald ausgeführt werden, entsprechen unseren wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Zielen und sind mit sämtlichen Prinzipien und Kriterien des FSC konform.